Datenschutzerklärung
Kurz vorweg: nard.gg sammelt nichts, was für das Spielen nicht gebraucht wird. Keine fremden Analyse-Werkzeuge, keine Werbenetze, keine Weitergabe an Dritte — außer einer Rückmeldung, die du selbst abschickst (Abschnitt „Rückmeldungen“) —, und Cookies nur fürs Spielen, für die Sprache und Darstellung, die du auswählst, und für deine letzte Wahl im Startformular. Der Server zählt lediglich, wie oft seine Seiten aufgerufen werden und wo Fehler auftreten — als bloße Summen, ohne IP-Adresse, ohne Cookie, ohne jede Kennung; die Abschnitte „Reichweitenzählung“ und „Fehlerzählung“ unten sagen genau, was das heißt. Spielen geht ohne Konto; wer nur liest, hinterlässt keinen Eintrag, der auf ihn zeigt.
Verantwortlicher
Viktor Michel
Lindenstr. 54, 50674 Köln
E-Mail: kontakt (at) nard.gg
Bitte beim Schreiben „(at)“ durch das Zeichen @ ersetzen; die Schreibweise schützt die Adresse vor automatischen Adress-Sammlern. Ein Datenschutzbeauftragter ist nicht bestellt; die Voraussetzungen des Art. 37 DSGVO und des § 38 BDSG liegen bei diesem Betrieb nicht vor.
Was gespeichert wird
Konto
- Benutzername. Frei wählbar. Er steht unter jeder Partie, die du spielst, und ist damit öffentlich sichtbar. Ein Klarname wird nicht verlangt.
- Passwort-Hash. Das Passwort selbst wird nie gespeichert und nie protokolliert. Gespeichert wird ein Argon2id-Hash (19 MiB Speicher, zwei Durchgänge, ein Thread), der zusätzlich mit einem serverseitigen Geheimnis (Pepper) verschlüsselt ist. Das Geheimnis liegt nicht in der Datenbank; eine gestohlene Datenbank allein reicht deshalb nicht, um Passwörter anzugreifen.
- E-Mail-Adresse — freiwillig. Ohne Angabe funktioniert das Konto vollständig. Sie wird ausschließlich für zwei Zwecke verwendet: das Zurücksetzen eines vergessenen Passworts und die Benachrichtigung „du bist dran“. Sie wird niemandem angezeigt, nicht an andere Spieler weitergegeben und nicht für Werbung, Newsletter oder Reaktivierung genutzt. Eine eingetragene Adresse bekommt zunächst genau eine Nachricht: die Bitte, sie zu bestätigen. Erst danach wird sie überhaupt benutzt — solange sie unbestätigt ist, geht nichts an sie hinaus und sie taugt auch nicht zum Zurücksetzen eines Passworts. Gespeichert wird dafür zusätzlich, ob sie bestätigt ist, sowie vorübergehend der Hash eines Bestätigungslinks (24 Stunden).
- Zeitpunkt der Anlage des Kontos.
- Freiwillige Profilangaben. In den Einstellungen kannst du — musst aber nicht — eine kurze Vorstellung, einen Club, ein selbst angegebenes Turnier-Rating und bis zu drei Links oder Namen auf anderen Plattformen eintragen. Alles davon ist standardmäßig leer, wird nur gespeichert, wenn du es selbst einträgst, ist öffentlich auf deiner Spielerseite sichtbar, jederzeit einzeln löschbar (Feld leeren und speichern) und verschwindet mit einer Kontolöschung vollständig. Ausgewertet oder weitergegeben wird davon nichts.
Sitzungen
Nach dem Anmelden wird eine Sitzung angelegt. Gespeichert werden der SHA-256-Hash des Sitzungstokens — nicht das Token selbst —, das Konto, zu dem die Sitzung gehört, sowie Anlage-, letzter Nutzungs- und Ablaufzeitpunkt. Wer die Datenbank läse, könnte sich daraus keine funktionierende Sitzung bauen. Eine Sitzung verfällt 30 Tage nach der letzten Nutzung; abgelaufene Sitzungen werden gelöscht.
Spielen ohne Konto
Wer ein Brett eröffnet oder eine Einladung annimmt, ohne sich anzumelden, bekommt einen Gastplatz: eine Zeile mit einer zufälligen, opaken Spieler-ID und dem Zeitpunkt ihrer Anlage — kein Name, keine Adresse, kein Passwort. Dazu eine Sitzung wie oben, denn ohne die wüsste der Server beim nächsten Zug nicht mehr, wer an diesem Brett sitzt. Ein Gastplatz entsteht nur durch eine Handlung, nie durch bloßes Lesen einer Seite.
Gastplätze, an denen nie gespielt wurde, werden 24 Stunden nach der letzten Nutzung gelöscht — mitsamt der zugehörigen Sitzung. Wer als Gast gespielt hat, behält seine Partien; legst du später ein Konto an, wird aus demselben Spielplatz ein Konto — es entsteht kein zweites, und nichts Gespieltes geht verloren.
In einer Partie, die über längere Zeit läuft, kannst du als Gast freiwillig eine E-Mail-Adresse hinterlegen, damit dich eine Nachricht erreicht, wenn du am Zug bist. Die Adresse gehört dann zu dieser einen Partie, nicht zu deiner Person: Sie wird erst verwendet, nachdem du sie über einen Bestätigungslink bestätigt hast (Double-Opt-in), jede Nachricht enthält einen Abbestell-Link, und die Adresse wird gelöscht, sobald du sie abbestellst oder die Partie endet — je nachdem, was zuerst eintritt. Für Nachrichten gilt ein fester Mindestabstand; mehr als „du bist am Zug“ wird an diese Adresse nie geschickt. Rechtsgrundlage ist deine Einwilligung (Art. 6 Abs. 1 lit. a DSGVO), widerruflich jederzeit über den Abbestell-Link.
Partien und Züge
Zu jeder Partie werden gespeichert: Variante, Matchlänge und Spieloptionen, die beiden Sitze, der Punktestand, die Stellung auf dem Brett, der Stand des Dopplerwürfels sowie das Ergebnis. Dazu ein Zuglog: je Eintrag die laufende Nummer, wer am Zug war, die Art des Ereignisses (Wurf, Zug, Doppler, Annahme, Aufgabe …), die Würfelzahlen und der Zeitpunkt. Diese Daten hängen nicht am Benutzernamen, sondern an einer opaken Spieler-ID ohne Personenbezug. Partien sind öffentlich einsehbar — das gehört zu einem Spielserver, so wie eine Partie am Brett von Umstehenden gesehen werden kann.
Nachrichten am Brett
In Partien, die über einen Einladungslink zustande gekommen sind, können die beiden Spieler einander kurze Nachrichten schreiben (höchstens 200 Zeichen). Eine Nachricht geht über diesen Server an die Partieseite des anderen Spielers — und nur dorthin: Zuschauer erhalten sie nicht, niemand liest mit, kein Dritter ist beteiligt. Sie wird nicht gespeichert, weder auf dem Server noch im Browser: Es gibt kein Protokoll und keine Kopie, und mit dem Schließen der Seite ist sie weg. Was im Arbeitsspeicher des Servers liegt, ist nur die Nachricht auf dem Weg. Wer eine Nachricht meldet, beschreibt deshalb in der Meldung, was gesagt wurde — eine andere Kopie gibt es nicht. Der Empfänger kann den Chat unter „Mehr“ auf der Partieseite abschalten; diese Wahl liegt im Cookie __Host-prefs (siehe „Cookies“).
Meldungen rechtswidriger Inhalte
Über das Formular „Inhalt melden“ kann jeder — auch ohne Konto — auf rechtswidrige Inhalte hinweisen. Gespeichert werden die gemeldete Adresse auf dieser Seite, der eingegebene Text und, nur wenn freiwillig angegeben, eine Kontaktadresse für die Antwort. Kein Bezug zu einem Konto oder einer Sitzung wird hergestellt. Nach der Bearbeitung wird die Meldung vollständig gelöscht.
Rückmeldungen
Über das Formular „Rückmeldung“ kann jeder — auch ohne Konto — schreiben, was auf dieser Seite falsch ist, fehlt oder schief klingt. Gespeichert werden der eingegebene Text, die gewählte Art (etwas funktioniert nicht, ein Text ist falsch, eine Idee), ein Textausschnitt der Seite, wenn du einen nennst, die Sprachfassung, die Seitenklasse, von der aus geschrieben wurde (dieselbe grobe Einteilung wie bei der Reichweitenzählung, also etwa „/regeln“), die grobe Browser- und Gerätefamilie samt Hauptversion (etwa „Chrome 129 auf Android“, nie die vollständige Kennung des Browsers), der Stand der Software und — nur wenn freiwillig angegeben — eine Kontaktadresse für die Antwort. Wer von einem Spielbrett aus schreibt, schickt außerdem die Adresse dieser Partie und die Stelle darin mit, solange der Haken dafür gesetzt bleibt; die Partie selbst ist ohnehin für jeden mit dem Link einsehbar. Kein Bezug zu einem Konto oder einer Sitzung wird hergestellt. Das ist ein anderer Weg als die Meldung rechtswidriger Inhalte darüber; welcher gemeint ist, entscheidet, wer schreibt.
Damit keine Rückmeldung liegen bleibt, legt der Server jede gleich nach dem Absenden als Eintrag in der nicht öffentlichen Aufgabenliste dieses Projekts bei GitHub ab (GitHub, Inc., USA; zertifiziert nach dem EU-US Data Privacy Framework). Dort wird sie gesichtet, übersetzt und bearbeitet, auch mit Hilfe eines KI-Assistenten (Claude von Anthropic, USA). Die Kontaktadresse geht dabei nicht mit, und E-Mail-Adressen und Telefonnummern im Text werden vorher unkenntlich gemacht. Ohne Kontaktadresse wird die Rückmeldung auf unserem Server gelöscht, sobald sie weitergegeben ist, mit Kontaktadresse nach der Antwort. Der Eintrag bei GitHub bleibt als Teil der Entwicklungsgeschichte bestehen; wer ihn gelöscht haben möchte, schreibt uns mit der Nummer, die nach dem Absenden angezeigt wird.
Server-Protokolle
Der Server schreibt je Anfrage eine Zeile mit HTTP-Methode, Pfad, Statuscode und Bearbeitungsdauer. Weder IP-Adresse noch User-Agent werden protokolliert, weil das ein Profil davon wäre, wer wann was gespielt hat — genau das, was dieses Projekt nicht sammeln will. Kurzlebige Verbindungsdaten können auf Ebene des vorgelagerten Webservers anfallen; siehe Abschnitt „Hosting“.
Reichweitenzählung ohne Personenbezug
Der Server zählt, wie oft seine Seiten aufgerufen werden. Gezählt wird je Kalendertag (UTC), jeweils als bloße Summe und jede Größe für sich: Aufrufe je Seitenklasse — alle Partieseiten zusammen als eine Klasse, ohne die Kennung der einzelnen Partie —, Aufrufe je Sprachfassung, wenn der Browser eine verweisende Website mitschickt, deren bloße Domain (etwa reddit.com), nie die vollständige Adresse, und Aufrufe der wenigen Kurzlinks (etwa nard.gg/r/reddit), die wir selbst dort verteilen, wo wir auf die Seite hinweisen — sie sagen, über welchen Kanal ein geteilter Link seine Leser fand, und tragen deshalb keine Parameter und keinen Bezug zu dir.
Dazu kommen vier Summen, die sagen, für wen wir die Seite bauen: das Land, dem deine IP-Adresse zugeordnet ist — die Adresse wird dafür in derselben Anfrage nachgeschlagen und verworfen, gespeichert wird nur „TR: 4.812 Aufrufe an diesem Tag“ (Zuordnung mit der frei verfügbaren Datenbank von DB-IP, CC BY 4.0) —, eine grobe Klasse von Browser und Gerät (etwa „Chrome 120 auf Android“; die vollständige User-Agent-Zeichenkette wird nicht gespeichert), die Sprache, die dein Browser sich wünscht (nur das Sprachkürzel, etwa „fa“ — damit wir wissen, welche Übersetzung fehlt), und auf der Partieseite die Laufzeit der Live-Verbindung in groben Stufen („unter 150 ms“), die der Server selbst misst. Ein Eintrag lautet also „an diesem Tag kamen 40 Aufrufe aus der Türkei“ oder „die Tavla-Seite wurde 40-mal aufgerufen“ — mehr steht nicht darin, und keine dieser Zahlen steht neben einer anderen.
Wenn du eine Einladung weitergibst, zählt der Server drei weitere Summen, ebenfalls je Kalendertag und jede für sich: auf welchem Weg geteilt wurde (etwa „Warteraum · WhatsApp“ oder „Puzzle · Link kopiert“ — die Auswahl ist eine feste Liste), wie lange der Warteraum beim Klick schon offen stand, in vier Stufen („sofort“, „unter 2 Minuten“, „unter 10 Minuten“, „ab 10 Minuten“), und zu welcher Stunde (UTC) geteilt wurde. Dazu kommen die Summen, was aus offenen Einladungen wird: wie viele entstanden sind, wie viele angenommen wurden, wie oft stattdessen der Computer einsprang und wie viele zurückgezogen wurden.
Was dabei ausdrücklich nicht passiert: Der geteilte Link bekommt keine Marke und keinen Parameter — die Adresse, die in einem fremden Gruppenchat landet, ist dieselbe, die du im Browser siehst. Es wird nicht festgehalten, welche Partie geteilt wurde, wer geteilt hat oder ob am anderen Ende jemand ankam. Der Klick und der spätere Beitritt sind zwei getrennte Summen und lassen sich nicht einander zuordnen — auch nicht vom Betreiber, der damit die naheliegendste Marketingfrage („welcher Messenger bringt die meisten Mitspieler“) bewusst unbeantwortet lässt.
Dafür wird kein Cookie gesetzt, keine IP-Adresse und kein User-Agent gespeichert und keine Kennung vergeben; im Browser wird nichts abgelegt und nichts ausgelesen, weshalb § 25 TDDDG nicht greift und es keiner Einwilligung bedarf. Zwei Aufrufe sind in diesen Zahlen nicht als „derselbe Besucher“ erkennbar — auch nicht für den Betreiber: Es gibt hier keine Besucherzahlen, nur Aufrufzahlen. Alle Größen werden getrennt gezählt und lassen sich nicht miteinander verknüpfen. Die Zahlen beantworten allein die Frage, welche Seiten und Sprachen genutzt werden, aus welchen Ländern, mit welchen Geräten und über welche Leitungen, und welche Websites hierher verweisen; an Dritte geht davon nichts.
Fehlerzählung
Damit Fehler auffallen, die niemand meldet — die Seite erscheint in mehreren Sprachen, und ein kaputtes Brett in einer davon sieht der Betreiber nicht selbst —, zählt der Server, wo etwas schiefgeht. Gezählt wird je Kalendertag (UTC), wenn der Server eine Anfrage mit einem Serverfehler beantwortet, wenn die Live-Verbindung intern scheitert, oder wenn eines der eigenen Skripte in deinem Browser scheitert. Im letzten Fall schickt das Skript eine kurze Meldung an diesen Server: den Fehlertext, Skriptdatei und Zeile sowie die Adresse der Seite. Gespeichert wird davon nur ein Zähler: wie oft an diesem Tag derselbe Fehler auftrat — beschrieben durch die erste Zeile des Fehlertexts, gekürzt auf 160 Zeichen und ohne Internetadressen und Linkbestandteile, durch den Namen der Skriptdatei mit der Zeile und durch die Adresse der Seite, reduziert auf ihre grobe Klasse und Sprachfassung (etwa „Partieseite“ und „tr“, nie eine einzelne Partie).
Anders als bei der Reichweitenzählung stehen hier mehrere Angaben in einer Zeile — Fehlerart, Seitenklasse und Sprachfassung —, weil ein Fehler ohne seinen Ort nicht auffindbar wäre. Eine Person steht trotzdem nicht darin: Es wird keine Kennung vergeben, keine IP-Adresse und kein User-Agent gespeichert und keine Uhrzeit feiner als der Tag festgehalten; im Browser wird nichts abgelegt und nichts ausgelesen — die Meldung enthält nur, was das eigene Skript beim Scheitern selbst erzeugt hat, weshalb § 25 TDDDG auch hier nicht greift und es keiner Einwilligung bedarf. Ohne JavaScript wird nichts gemeldet, und am Spielen ändert das nichts. Rechtsgrundlage ist Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO; das berechtigte Interesse ist, Fehler zu finden und zu beheben — auch in Sprachfassungen, die der Betreiber nicht selbst liest. An Dritte geht davon nichts.
Was es hier nicht gibt
- Keine fremden Analyse- oder Statistikwerkzeuge. Die einzige Statistik ist die oben beschriebene eigene Zählung — Summen ohne Personenbezug, auf diesem Server.
- Keine Werbung und keine Werbenetzwerke.
- Keine Tracking-Pixel, keine Zählmarken, keine Fingerprinting-Verfahren.
- Keine eingebetteten Social-Media-Widgets und keine eingebetteten fremden Inhalte. Die Teilen-Knöpfe neben einem Einladungslink sind reine Verweise: Beim Anzeigen der Seite wird nichts übertragen; erst wer einen solchen Knopf anklickt, übermittelt dem jeweiligen Messenger-Dienst seine IP-Adresse und den geteilten Link.
- Keine externen Schriftarten, keine fremden Skripte, kein CDN. Alle Dateien kommen von diesem Server, auch die Schriften der Oberfläche; welche es sind und unter welcher Lizenz sie stehen, sagt das Impressum im Abschnitt „Urheberrecht und Lizenz“. Jede Seite ist ohne JavaScript voll nutzbar und untersagt fremde und eingebettete Skripte per
Content-Security-Policy. Die eigenen Skripte machen die Seite bequemer: Sie bedienen etwa die Menüs der Kopfleiste mit der Tastatur, lassen am Brett ziehen und bringen den Zug des Gegners sofort auf die offene Seite. Sie liegen alle auf diesem Server und laden nichts von Dritten nach. Außer dem, was du selbst tust, und dem Nachladen von Dateien dieser Seite schicken sie diesem Server nur dreierlei: eine Anfrage ohne Inhalt, die misst, wie schnell die Verbindung antwortet; beim Teilen einer Einladung den gewählten Weg (Abschnitt „Wenn du eine Einladung teilst“); und wenn eines von ihnen scheitert, eine kurze Meldung mit Fehlertext, Skriptdatei und Zeile (Abschnitt „Fehlerzählung“). Von den beiden letzten bleibt je ein Tageszähler ohne Kennung, sonst nichts. - Kein Verkauf und keine Weitergabe zu Werbe- oder Analysezwecken. In ein Drittland geht nur eine Rückmeldung, die du selbst abschickst — wohin und wie, steht im Abschnitt über Rückmeldungen.
- Keine automatisierte Entscheidungsfindung und kein Profiling im Sinne des Art. 22 DSGVO.
Eine Ausnahme der Vollständigkeit halber: Für den Würfelnachweis ruft der Server öffentliche Zufallswerte des drand-Netzwerks (api.drand.sh) ab. Dabei werden keine Nutzerdaten übertragen, und dein Browser nimmt zu diesem Dienst keine Verbindung auf.
Rechtsgrundlagen
- Art. 6 Abs. 1 lit. b DSGVO für Konto, Sitzung und Spielbetrieb: ohne diese Daten ist der von dir gewünschte Dienst nicht erbringbar.
- Art. 6 Abs. 1 lit. a DSGVO für die freiwillige E-Mail-Adresse. Die Einwilligung kannst du jederzeit widerrufen, indem du die Adresse entfernen lässt; die Rechtmäßigkeit der bis dahin erfolgten Verarbeitung bleibt unberührt.
- Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO für Server-Protokolle, Reichweitenzählung, Fehlerzählung, Rückmeldungen und Missbrauchsabwehr. Das berechtigte Interesse ist der stabile und sichere Betrieb, zu wissen, welche Seiten genutzt werden, und Fehler zu finden und zu beheben; Protokolle und Zähler sind bewusst so knapp gehalten, dass sie dich nicht identifizieren.
Speicherdauer
- Kontodaten: bis zur Löschung des Kontos.
- Sitzungen: bis zum Abmelden, spätestens 30 Tage nach der letzten Nutzung.
- Gastplätze ohne Partie: 24 Stunden nach der letzten Nutzung. Mit Partie: wie die Partie.
- Freiwillige Zug-Benachrichtigungsadresse eines Gastes: bis zum Abbestellen, spätestens bis zum Ende der Partie, an der sie hängt; unbestätigte Einträge entsprechend früher.
- Offene Einladungen, die nie angenommen wurden: 30 Tage.
- Meldungen rechtswidriger Inhalte: bis zur Bearbeitung; danach werden sie samt einer freiwillig angegebenen Kontaktadresse gelöscht.
- Rückmeldungen: auf unserem Server bis zur Weitergabe an die Aufgabenliste bei GitHub, mit Kontaktadresse bis zur Antwort, danach vollständig gelöscht; der Eintrag bei GitHub bleibt, bis jemand seine Löschung verlangt.
- Server-Protokolle: höchstens 14 Tage, ausschließlich zur Fehlersuche. Das Zugriffsprotokoll des vorgelagerten Webservers wird rotiert und spätestens nach 14 Tagen gelöscht; IP-Adresse und User-Agent werden schon beim Schreiben entfernt, nicht erst beim Löschen.
- Reichweitenzähler: dauerhaft — sie enthalten nur Tages-Summen ohne Personenbezug, aus denen sich kein Besuch rekonstruieren lässt.
- Fehlerzähler: dauerhaft — je Tag die Zahl der Fehler nach Quelle, Seitenklasse, Sprachfassung und Fehlerart, ohne Kennung und ohne Uhrzeit; siehe den Abschnitt „Fehlerzählung“.
- Tageszähler angemeldeter Konten: dauerhaft — je Tag nur die Anzahl der Konten, die angemeldet waren, ohne festzuhalten, welche es waren.
- Versandzähler für E-Mails: dauerhaft — je Tag und Nachrichtensorte die Zahl der Versuche und wie viele davon fehlschlugen („drei Bestätigungen verschickt, eine nicht“). Ohne Empfänger, ohne Adresse, ohne Kennung; damit lässt sich nicht feststellen, wem geschrieben wurde. Der Zähler existiert, damit ein ausgefallener Mailversand auffällt, bevor jemand vergeblich auf eine Bestätigung wartet.
- Partien und Zuglog: dauerhaft — siehe den nächsten Abschnitt.
Das Zuglog hängt an, und warum
Eine Partie ist eine gemeinsame Sache. Sie betrifft deinen Gegner genauso wie dich, sie ist die Grundlage von Ergebnis und Wertung, und sie ist der Nachweis, dass ehrlich gewürfelt wurde. Deshalb ist das Zuglog anhängend: Einträge werden angefügt, nie geändert und nie einzeln entfernt. Das ist keine Absprache, sondern in der Datenbank durch einen Trigger erzwungen. Eine bereits gespielte Partie lässt sich rückwirkend nicht umschreiben — auch nicht vom Betreiber.
Was bei einem Löschverlangen nach Art. 17 DSGVO tatsächlich passiert
Alles, was dich als Person identifiziert, liegt in genau einer Tabelle. Die Löschung entfernt diese Zeile. Im Einzelnen:
- Gelöscht werden Benutzername, E-Mail-Adresse und Passwort-Hash. Sie sind danach nicht mehr vorhanden und nicht wiederherstellbar.
- Alle deine Sitzungen werden gelöscht. Du bist damit auf allen Geräten sofort abgemeldet; ein Anmelden ist nicht mehr möglich, weil es keine Zugangsdaten mehr gibt.
- Bestehen bleibt ein Datensatz ohne Personenbezug: eine interne Nummer, eine zufällig erzeugte, undurchsichtige öffentliche Kennung und der Zeitpunkt der Kontoanlage. Diese Kennung ist nötig, damit die Partien nicht auseinanderfallen.
- Partien, Züge und Ergebnisse bleiben bestehen, jetzt aber nur noch unter dieser Kennung. Angezeigt wird an deiner Stelle „gelöschter Spieler“ mit den ersten sechs Zeichen der undurchsichtigen Kennung. Ein Bezug zu deinem Namen oder deiner E-Mail-Adresse existiert nicht mehr — auch nicht für den Betreiber.
- Dein bisheriger Benutzername wird wieder frei und kann später von jemand anderem registriert werden. Diese Person hat mit deinen alten Partien nichts zu tun.
Wir halten das für die ehrliche Umsetzung: Art. 17 Abs. 3 lit. e DSGVO nimmt Daten aus, die zur Geltendmachung von Rechten erforderlich sind, und eine Partie gehört der Gegenseite mit. Statt zu behaupten, alles verschwinde, wird der Personenbezug entfernt und das anonyme Spielergebnis bleibt stehen. Wenn du damit nicht einverstanden bist, sag es vor dem Löschantrag — dann lässt sich besprechen, was möglich ist.
Die Löschung kannst du selbst auslösen: in den Einstellungen unter „Konto löschen“, bestätigt mit deinem Passwort. Eine formlose E-Mail an die oben genannte Adresse genügt ebenfalls.
Deine Rechte
Dir stehen gegenüber dem Verantwortlichen zu:
- Auskunft (Art. 15 DSGVO) darüber, welche Daten zu dir gespeichert sind.
- Berichtigung (Art. 16 DSGVO) unrichtiger Daten.
- Löschung (Art. 17 DSGVO) im oben beschriebenen Umfang.
- Einschränkung der Verarbeitung (Art. 18 DSGVO).
- Datenübertragbarkeit (Art. 20 DSGVO) in einem maschinenlesbaren Format.
- Widerspruch (Art. 21 DSGVO) gegen Verarbeitungen auf Grundlage berechtigter Interessen.
- Widerruf einer Einwilligung (Art. 7 Abs. 3 DSGVO), etwa für die E-Mail-Adresse.
- Beschwerde bei einer Aufsichtsbehörde (Art. 77 DSGVO), insbesondere bei der Behörde deines Aufenthaltsorts oder der für den Verantwortlichen zuständigen Stelle: Landesbeauftragte für Datenschutz und Informationsfreiheit Nordrhein-Westfalen (LDI NRW), www.ldi.nrw.de
Widerspruchsrecht
Du hast das Recht, aus Gründen, die sich aus deiner besonderen Situation ergeben, jederzeit gegen die Verarbeitung deiner Daten Widerspruch einzulegen, soweit sie auf Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO beruht — das betrifft hier die Server-Protokolle, die Reichweitenzählung, die Fehlerzählung und die Missbrauchsabwehr. Nach einem Widerspruch werden diese Daten nicht mehr verarbeitet, es sei denn, es lassen sich zwingende schutzwürdige Gründe nachweisen, die deine Interessen überwiegen. Eine formlose Nachricht an kontakt (at) nard.gg genügt; eine Begründung hilft, ist aber keine Bedingung.
Hosting
Der Dienst läuft auf gemieteter Serverinfrastruktur von Hetzner Online GmbH, Standort Nürnberg, Deutschland. Mit dem Anbieter besteht ein Vertrag über Auftragsverarbeitung nach Art. 28 DSGVO. Der Anbieter verarbeitet Daten nur weisungsgebunden für den Betrieb; technisch bedingt können dort kurzzeitig Verbindungsdaten einschließlich IP-Adresse anfallen.
Sicherheit
Die Verbindung ist durchgehend mit TLS verschlüsselt. Passwörter werden gehasht und gepfeffert, Sitzungstoken nur als Hash gespeichert, das Sitzungscookie ist gegen den Zugriff durch Skripte gesperrt, und schreibende Anfragen werden auf ihre Herkunft geprüft. Einen vollständigen Schutz kann niemand versprechen.
Kontakt
Für alle Fragen zum Datenschutz und für die Ausübung deiner Rechte genügt eine formlose E-Mail an kontakt (at) nard.gg — „(at)“ steht für das Zeichen @, siehe oben. Anfragen werden unentgeltlich und ohne Formzwang bearbeitet. Bei begründeten Zweifeln an der Identität der anfragenden Person können zusätzliche Angaben nötig sein — etwa der Nachweis, dass du Zugriff auf das betroffene Konto hast.
Änderungen
Ändert sich am Dienst etwas, das für den Datenschutz erheblich ist, wird diese Seite angepasst. Der jeweils aktuelle Stand gilt. Siehe auch das Impressum.
Zuletzt geändert am 5. Oktober 2026: Rückmeldungen nehmen mehr Angaben auf, können vom Spielbrett aus die Partie mitbringen und gehen an die Aufgabenliste bei GitHub, wo sie auch mit einem KI-Assistenten ausgewertet werden. Am 11. September 2026 berichtigt: woher die Schriften kommen, was die eigenen Skripte an den Server schicken, was bei einem Skriptfehler gespeichert wird und wie ein gelöschtes Konto angezeigt wird. Am 1. September 2026 neu aufgenommen: der Abschnitt „Fehlerzählung“, der Tageszähler angemeldeter Konten, die freiwillige Zug-Benachrichtigung für Gäste (Abschnitt „Spielen ohne Konto“) und das vierte Cookie fürs Startformular.