Nutzungsbedingungen
Kurz vorweg: nard.gg ist ein unentgeltlicher, werbefreier Testbetrieb einer Privatperson. Es gibt nichts zu kaufen, nichts zu gewinnen und nichts zu bezahlen. Diese Bedingungen sagen, was du hier darfst, was nicht, was der Betreiber tun kann, wenn jemand die Seite missbraucht, und wie beide Seiten jederzeit wieder aussteigen. Sie gelten für alle, die hier spielen — mit Konto und ohne.
Wer betreibt was, für wen
nard.gg ist ein Server für Backgammon und seine regionalen Varianten, betrieben von der im Impressum genannten Privatperson. Gespielt wird in Echtzeit oder im Korrespondenzmodus, gegen Menschen oder gegen den Computer.
Der Dienst ist unentgeltlich. Es gibt keine Werbung, kein Echtgeld, keine Einsätze, keine Chips, keine Kaufwährung, keine Gewinnausschüttung, keine Spenden und keinen Verkauf. Es wird kein Vertrag über eine entgeltliche Leistung geschlossen. Der Betrieb ist ein Testbetrieb: Er kann jederzeit geändert, eingeschränkt oder eingestellt werden.
Diese Bedingungen gelten für jede Nutzung dieser Seite — für Konten ebenso wie für das Spielen ohne Konto, denn ein Brett lässt sich auch als Gast eröffnen und annehmen. Wer hier spielt, akzeptiert sie; wer sie nicht akzeptiert, spielt hier nicht.
Mindestalter
Die Nutzung setzt ein Mindestalter von 16 Jahren voraus. Mit dem Anlegen eines Kontos und mit dem Eröffnen oder Annehmen einer Partie erklärst du, dass du mindestens 16 Jahre alt bist.
Das ist eine Selbstauskunft, und sie ist bewusst keine Formularhürde: Ein Häkchen im Registrierungsformular prüft nichts und erzeugt nur den Anschein einer Kontrolle. Ein Altersnachweis wird nicht verlangt und nicht gespeichert — dafür müssten Ausweisdaten erhoben werden, und das steht in keinem Verhältnis zu einem Brettspiel ohne Geld und ohne offenen Chat. Wer erkennbar jünger ist, wird von der Nutzung ausgeschlossen; wer als Erziehungsberechtigter ein Konto entfernt haben möchte, schreibt an die unten genannte Adresse.
Konto, Gastplatz, Zugangsdaten
Ein Konto ist freiwillig. Es braucht einen Benutzernamen und ein Passwort; eine E-Mail-Adresse ist optional und wird nur für das Zurücksetzen eines vergessenen Passworts und für die Benachrichtigung „du bist dran“ verwendet. Wer ohne Konto spielt, bekommt einen Gastplatz ohne Namen und ohne Zugangsdaten.
- Dein Benutzername ist öffentlich. Er steht unter jeder Partie, die du spielst. Wer seinen Klarnamen wählt, veröffentlicht ihn.
- Ein Konto gehört einer Person. Gib dein Passwort nicht weiter und lass niemanden an deiner Stelle spielen. Handlungen, die unter deinem Konto geschehen, werden dir zugerechnet.
- Ein verlorenes Passwort ohne hinterlegte E-Mail-Adresse lässt sich nicht zurücksetzen. Der Betreiber kann dein Passwort nicht lesen und dir kein neues geben.
- Kein Anspruch auf einen bestimmten Namen. Namen, die eine andere Person, eine Behörde oder den Betreiber vortäuschen, die beleidigend, hetzerisch oder rechtswidrig sind, können entfernt werden.
Verhaltensregeln
Was jemand veröffentlicht, sind der Benutzername und die freiwilligen Profilangaben — Vorstellung, Club, selbst angegebenes Turnier-Rating, bis zu drei Links oder Namen auf anderen Plattformen. Dazu kommt eine einzige Stelle mit freiem Text: In Partien, die über einen Einladungslink zustande kommen, können die beiden Spieler einander kurze Nachrichten am Brett schreiben — nur die beiden, nur solange die Partieseite offen ist; sie werden nicht gespeichert und von niemandem mitgelesen. Genau dorthin zielen diese Regeln. Untersagt ist:
- Beleidigung, Bedrohung, Belästigung und Hetze gegen Personen oder Gruppen — in einem Namen, in einer Profilangabe, in einem hinterlegten Link, in einer Nachricht am Brett. Wer so etwas in einer Nachricht liest, meldet es über den Link „Melden“ im Chat; weil die Nachricht nicht gespeichert wird, beschreibt die Meldung, was gesagt wurde. Die Folge ist dieselbe wie bei jedem anderen Verstoß: Ausblenden oder Löschen des Kontos, wie im übernächsten Abschnitt beschrieben.
- Missbrauch von Namen und Profilfeldern: Werbung, Spam, Weiterleitungen auf Glücksspiel-, Betrugs- oder Schadsoftware-Seiten, das Ausgeben als jemand anderes, personenbezogene Daten Dritter, Inhalte, die Rechte Dritter verletzen.
- Rechtswidrige Inhalte jeder Art. Wer welche findet, kann sie über „Inhalt melden“ anzeigen — ohne Konto und ohne Anmeldung.
- Angriffe auf den Betrieb: das Umgehen von Sicherheits- oder Zugriffsbeschränkungen, das Ausnutzen von Fehlern statt sie zu melden, automatisierte Massenabrufe, Lastangriffe und alles, was den Dienst für andere unbrauchbar macht.
- Das Umgehen einer Maßnahme, die dich nach dem übernächsten Abschnitt getroffen hat — insbesondere durch ein weiteres Konto.
Wer eine Sicherheitslücke findet, meldet sie bitte an die unten genannte Adresse, bevor er sie ausprobiert. Eine Meldung, die dem Betrieb hilft, ist willkommen; ein Angriff bleibt ein Angriff, auch wenn er „nur ein Test“ war.
Fairness am Brett
Eine Partie ist eine gemeinsame Sache: Sie betrifft die Gegenseite genauso wie dich, sie ist die Grundlage von Ergebnis und Wertung, und sie steht dauerhaft öffentlich. Untersagt ist deshalb:
- Fremde Hilfe im Wettkampf. In einer Partie gegen einen Menschen entscheidest du selbst — ohne Backgammon-Programm, ohne Datenbank, ohne mitrechnenden Dritten neben dir.
- Automatisiertes Spielen. Züge werden von Hand abgegeben, nicht von einem Skript. Wer gegen den Computer spielen will, findet ihn auf der Seite — dafür braucht es keinen eigenen.
- Manipulation von Partien und Wertung: Absprachen über den Ausgang, absichtliches Verlieren, das Punkteschieben zwischen mehreren eigenen Konten, das Ausnutzen technischer Fehler zum eigenen Vorteil.
- Das Kaputtmachen einer laufenden Partie: das absichtliche Ablaufenlassen der Bedenkzeit, das Wegbleiben ohne Aufgabe, das gezielte Trennen der Verbindung, um eine angehaltene Uhr für sich arbeiten zu lassen.
Die Analyse nach der Partie, die Puzzle und die Bretter gegen den Computer sind ausdrücklich dafür da, besser zu werden. Sie stehen jedem offen und sind keine fremde Hilfe im Sinne dieses Abschnitts — der betrifft nur die laufende Partie gegen einen Menschen.
Was der Betreiber tun kann — und wie
Verstößt jemand gegen diese Bedingungen, kann der Betreiber eingreifen. Weil das ein Eingriff ist, steht hier genau, was dabei geschieht — nicht mehr, als der Dienst tatsächlich kann.
Wie ein Fall entsteht. Entweder fällt etwas beim Betrieb auf, oder jemand meldet es über „Inhalt melden“ (Art. 16 Digital Services Act). Das Formular funktioniert ohne Konto und ohne Anmeldung und bestätigt den Eingang sofort.
Wer entscheidet. Der Betreiber, eine einzelne Person. Es gibt kein Team, keine automatische Erkennung und keine automatisierte Entscheidung: Jeder Fall wird von Hand angesehen.
Welche Mittel es gibt. Genau zwei, und sie stehen in dieser Reihenfolge:
- Die Profilangaben eines Kontos werden öffentlich ausgeblendet. Vorstellung, Club, Turnier-Rating und Links verschwinden dann von der öffentlichen Spielerseite. Das Konto bleibt bestehen, du kannst weiter spielen, und in deinen Einstellungen siehst du deine Angaben unverändert. Die Maßnahme wirkt für das ganze Konto, nie für ein einzelnes Feld.
- Das Konto wird gelöscht. Das ist das äußerste Mittel und bleibt schweren oder wiederholten Verstößen vorbehalten. Gelöscht werden Benutzername, E-Mail-Adresse und Passwort — eine Anmeldung ist danach nicht mehr möglich, alle Sitzungen enden sofort, und der Name wird wieder frei. Es ist dieselbe Löschung, die du unter Einstellungen auch selbst auslösen kannst: Die gespielten Partien bleiben unter einer inhaltsleeren Kennung bestehen, weil sie der Gegenseite mitgehören. Der Abschnitt „Was bei einem Löschverlangen passiert“ in der Datenschutzerklärung beschreibt das im Einzelnen.
Beides ist verhältnismäßig einzusetzen, und der Anlass muss ein Verstoß gegen diese Bedingungen oder gegen geltendes Recht sein. Ein rechtswidriger Inhalt kann außerdem entfernt werden, ohne dass es dafür einer Maßnahme gegen ein Konto bedarf.
Wie du davon erfährst. Ein Ausblenden erkennst du daran, dass deine Profilangaben auf deiner öffentlichen Spielerseite nicht mehr erscheinen, während sie in den Einstellungen weiter stehen; eine Löschung daran, dass du abgemeldet bist und dich nicht mehr anmelden kannst. Eine gesonderte Nachricht gibt es nicht: Eine E-Mail-Adresse ist hier freiwillig, die meisten Konten haben keine, und einen anderen Kanal zu einem Konto gibt es nicht. Wer eine bestätigte Adresse hinterlegt hat, wird bei einer Löschung nach Möglichkeit unterrichtet.
Was nicht geführt wird. Über Maßnahmen wird keine Akte angelegt. Der Betreiber zählt nur, wie oft er tätig geworden ist — je Tag und Art der Handlung, ohne Bezug zu einer Person. Eine bearbeitete Meldung wird gelöscht, samt Text und freiwillig angegebener Kontaktadresse; sie gehört dem, der sie geschrieben hat.
Was es technisch nicht gibt. Es gibt keine Zugangssperre: keine gesperrten Konten, keine gesperrten Adressen, keine Geräteerkennung. Wer nach einer Maßnahme ein neues Konto anlegt, wird daran technisch nicht gehindert — verstößt aber gegen diese Bedingungen, und das ist der Grund, aus dem der Betreiber erneut eingreifen darf. Das hier ehrlich hinzuschreiben ist uns lieber, als eine Sperre zu behaupten, die es nicht gibt.
Widerspruch
Gegen jede Maßnahme kannst du dich formlos wehren: eine E-Mail an kontakt (at) nard.gg genügt, ohne Frist und ohne Form. Schildere dabei bitte selbst, worum es geht — eine Meldung, die zu der Maßnahme geführt hat, ist zu diesem Zeitpunkt bereits gelöscht. Der Betreiber sieht den Fall erneut an und antwortet; war die Maßnahme falsch, wird sie zurückgenommen. Ein Ausblenden lässt sich vollständig rückgängig machen. Eine Löschung nicht — deshalb ist sie das letzte Mittel und nicht das erste. Der Weg zu Gericht und die Rechte aus dem Digital Services Act bleiben davon unberührt.
Bitte beim Schreiben „(at)“ durch das Zeichen @ ersetzen; die Schreibweise schützt die Adresse vor automatischen Adress-Sammlern.
Verfügbarkeit, Wartung, Datenverlust
Es besteht kein Anspruch auf Verfügbarkeit. Der Dienst läuft auf einem einzelnen gemieteten Server und wird von einer Person nebenher betrieben. Wartungsarbeiten, Neustarts und Aktualisierungen finden ohne Vorankündigung statt und können laufende Partien unterbrechen.
Bei einer Störung können Daten verloren gehen — eine laufende Partie, die letzten Züge, im schlimmsten Fall der Stand seit der letzten Sicherung. Es besteht kein Anspruch auf den Erhalt gespeicherter Partien, Wertungszahlen oder Profilangaben, und keiner auf einen bestimmten Funktionsumfang: Was heute hier steht, kann morgen anders sein oder fehlen. Der Betrieb kann jederzeit und ohne Angabe von Gründen eingestellt werden.
Ende der Nutzung
Du kannst jederzeit aufhören — ohne Frist, ohne Begründung und ohne Nachricht an irgendwen. Wer ein Konto hat, kann es unter Einstellungen selbst löschen, bestätigt mit dem eigenen Passwort; eine formlose E-Mail an die oben genannte Adresse genügt ebenfalls. Was dabei geschieht, steht im Abschnitt darüber und ausführlich in der Datenschutzerklärung. Wer als Gast gespielt hat, hört einfach auf; ein Gastplatz ohne Partie verfällt von allein.
Der Betreiber kann die Nutzung ebenfalls beenden — im Regelfall, indem er den Dienst insgesamt einstellt, und im Einzelfall durch die im Abschnitt „Was der Betreiber tun kann“ beschriebene Löschung eines Kontos. Bei einem schweren oder wiederholten Verstoß geschieht das ohne Vorlauf; in jedem anderen Fall ist der Widerspruchsweg der oben beschriebene.
Deine Inhalte und die Partien
An dem, was du einträgst — Name, Vorstellung, Club, Links —, behältst du deine Rechte. Du räumst dem Betreiber nur das ein, was der Betrieb braucht: diese Angaben auf dieser Seite zu speichern und öffentlich anzuzeigen. Nichts davon wird ausgewertet, weitergegeben oder verkauft. Du sicherst zu, dass du die Rechte an dem hast, was du einträgst.
Partien sind öffentlich und bleiben bestehen. Stellung, Zuglog, Ergebnis und Wertung einer Partie gehören beiden Seiten; das Zuglog wird nur fortgeschrieben, nie geändert und nie einzeln entfernt — auch nicht vom Betreiber. Eine Partie lässt sich deshalb nicht zurückziehen. Wer sein Konto löscht, löst den Personenbezug, nicht die Partie; sie steht danach unter einer inhaltsleeren Kennung.
Haftung
Der Dienst wird unentgeltlich und ohne Gewährleistung bereitgestellt. Der Betreiber haftet für Schäden, die auf Vorsatz oder grober Fahrlässigkeit beruhen, sowie bei der Verletzung von Leben, Körper oder Gesundheit und nach dem Produkthaftungsgesetz. Im Übrigen haftet er nur für die Verletzung einer wesentlichen Vertragspflicht, und in diesem Fall der Höhe nach begrenzt auf den typischerweise vorhersehbaren Schaden. Eine weitergehende Haftung — insbesondere für Datenverlust, für entgangene Partien, Wertungszahlen oder Nutzungszeit — besteht nicht.
Für Inhalte, die andere Nutzer eintragen, und für verlinkte fremde Seiten gilt, was im Impressum unter „Haftung für Inhalte“ und „Haftung für Links“ steht.
Änderungen dieser Bedingungen
Ändert sich am Dienst etwas, das diese Bedingungen berührt, wird diese Seite angepasst; der jeweils aktuelle Stand gilt. Eine Benachrichtigung ist nicht möglich — eine E-Mail-Adresse ist hier freiwillig, und die meisten Konten haben keine. Wer mit einer Änderung nicht einverstanden ist, kann die Nutzung jederzeit beenden und sein Konto löschen; das ist der Grund, aus dem das ohne Frist und in zwei Klicks geht.
Anwendbares Recht
Es gilt deutsches Recht. Ist die Nutzerin oder der Nutzer Verbraucher mit gewöhnlichem Aufenthalt in einem anderen Staat, bleiben die zwingenden Schutzvorschriften dieses Staates unberührt. Für den Gerichtsstand gelten die gesetzlichen Regeln. Eine Bereitschaft zur Teilnahme an einem Streitbeilegungsverfahren vor einer Verbraucherschlichtungsstelle besteht nicht.
Impressum und Datenschutz
Wer den Dienst betreibt und wie er zu erreichen ist, steht im Impressum. Welche Daten gespeichert werden und was mit ihnen geschieht, steht in der Datenschutzerklärung. Wenn etwas auf dieser Seite falsch ist, fehlt oder schief klingt, ist die Rückmeldung der offene Weg daneben — und „Inhalt melden“ der für rechtswidrige Inhalte.